FV Bad Rotenfels 1913 e.V.

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FVR-Chronik von 2003-2006

2003: Jubiläumsjahr zum 90-jährigen Bestehen

Begonnen hatten wir das Jubiläumsjahr im Januar mit einem Festbankett im Rahmen der traditionellen Winterfeier. Eine Woche vor dem eigentlichen Fest gestalteten die Vereinsmitglieder einen Gedenkgottesdienst. Jürgen Zimmermann hatte mit seinen Helfern auf dem Sportgelände ein riesiges Festzelt aufgebaut. 2500 Musikfreunde strömten am ersten Festtag zu „Get fresh“ und „Vampire’s Daydream“ zu der „Party im Park“. Ein aufsehenerregendes Tour-Gastspiel der "Feldberger" setzte am Samstag den besonderen Akzent dieses Festes. Die Stimmung im restlos ausverkauften Zelt war nicht zu überbieten – bereits nach wenigen Minuten standen die Gäste auf den Bänken und feierten eine große Party. Zu den Höhepunkten dieses Abends gehörten sicherlich die Telefon-Live-Schaltungen und Späße von Hansy Vogt, der sowohl mit dem anwesenden OB Schulz als auch mit dem FVR- Vorsitzenden Gerd Grösser und Kapitän Andy Ruxer seine Gaudi machte.

Am Sonntag zeigten nach dem Frühschoppenkonzert mit dem Musikverein dann die Rotenfelser Vereine bei „Wetten dass...?“ Sinn für Humor und viel Kreativität. Gewinnen konnte der FVR gleich mehrere Saalwetten: Trainer Herbert Maier jonglierte auf einem Kunstrad. Die erste Mannschaft zeigte in Brautkleidern Grazie und Walzergefühl, und zudem gelang es auch Pfarrer Jürgen Reuss, in einem Kostüm der Gaistatt-Gaißen eine Polonaise durch das Zelt anzuführen. Die Besucher waren jedenfalls außer Rand und Band und der FVR überglücklich, auch am dritten Tag ein außergewöhnliches Programm geboten zu haben.

Viel Lob gab es auch für Simon Kretz und seine Mitstreiter der Jugendabteilung für einen gelungenen Spielnachmittag und den Brezelstecken-Umzug am Montag. Auch sportlich konnte sich das Jubiläumsfest sehen lassen: Zu den Akteuren auf dem Rasen gehörte die Bürgermeisterauswahl, der VfR Bischweier, die Jugendliga-Elf des SV 08 Kuppenheim und etliche weitere Jugendmannschaften, die auf den FVR Nachwuchs trafen. Die AH-Abteilung hatte ein erfolgreiches Turnier um den „Bäder-Cup“ organisiert und dieses Turnier auch gewonnen.

Die AH des FVR gewinnt den "Bäder-Cup" 2003

Höhepunkt des Sportprogramms war das Einlagenspiel des Oberliga-Aufsteigers SV Linx gegen eine Bezirksauswahl (2:2). 700 Zuschauer waren zu dieser interessanten Partie gekommen und feierten anschließend im Zelt einen abwechslungsreichen Festabschluss mit der Verlosung der Tombola und Tanzmusik von „Musikadabra“ und Armin Bleichner. Der Dank des Vorsitzenden Gerd Grösser galt zum einen den Vereinsmitgliedern für ihren vorbildlichen Einsatz und Thomas Riedinger, der das tolle Programm federführend zusammengestellt hatte; zum anderen bedankte er sich auch bei den Gastronomen und den Rotenfelser Vereinen, die sich an der Ausgestaltung des Festes beteiligt hatten.


2004: „So kann´s nicht weitergehen“

Alle kreativen Kräfte im Verein waren 2002-2003 mit der Planung, Organisation und Durchführung der Jubiläumsfeiern gebunden. Wer dachte, dass sich die Verantwortlichen im Verein nach dem Feiern zufrieden zurücklehnen würden, lag natürlich falsch. Nach dem tollen Fest wurde überlegt, welche „Baustelle“, wie es der Vorstand Gerd Grösser gerne nannte, nun als nächste anstand. Und da brauchte man beim FVR nicht lange überlegen: Die Duschen und die Umkleideräume waren in die Jahre gekommen und nicht mehr zeitgemäß. Auch die Wirtschaftsräume und die Küche waren in die Jahre gekommen. Das musste alles wieder auf Vordermann gebracht werden. Da stellte sich die Frage: Wäre es nicht besser, gleich ein neues Clubhaus zu bauen? Ende des Jahres wurde ein Arbeitskreis gegründet, der sich unter der Regie von Charly Greiser mit der Möglichkeit eines An- bzw. Umbaus beschäftigte. Eine endgültige Lösung ließ jedoch noch auf sich warten.


2004: Rasenpflege in Eigenregie / Patenschaft Markgraf-Wilhelm-Wege

Neben den Planungen für die Zukunft musste die Verwaltung auch um das Tagesgeschäft kümmern. Da standen neben der Organisation des Spielbetriebes auch Entscheidungen an, die gut überlegt sein wollten. So übernahm der Verein von der Stadt die Rasenpflege in Eigenverantwortung. Das bedeutete, dass ab sofort der Rasenplatz und das gesamte Umfeld der beiden Plätze gemäht und sauber gehalten werden musste. In dieser Zeit wurde auch die Patenschaft für die Markgraf-Wilhelm-Wege von den FVR-Mitgliedern Anton Schick, Jürgen Riedinger und Edmund Biesinger übernommen.


2004: Sensationeller 3. Platz der A-Junioren in der Verbandsliga

Sportlich hervorzuheben war in diesem Jahr besonders das Abschneiden der A-Junioren. Hubert Luft führte als Trainer dieses Team zum größten Erfolg der Jugendabteilung in der Vereinsgeschichte – dem Aufstieg in die Verbandsliga! Als toller Erfolg war die jüngste Platzierung in der gerade abgeschlossenen Saison zu werten: Hinter den Spielgemeinschaften aus Lahr und Gengenbach belegte der FV Bad Rotenfels den dritten Tabellenplatz – vor dem Nachwuchs des Verbandsligaaufsteigers VfB Bühl und der A-Jugend der Bezirksliga-Spitzenmannschaften aus Sinzheim und Bühlertal. Mit Vito Voncina konnte auch ein neuer Jugendleiter gefunden werden, der in den nächsten Jahren der Jugend ein sicherer Rückhalt war. Die Herrenmannschaft startete mit Trainer Bernhard Abeska in die neue Saison 2004/05.

Die erste Mannschaft in der Saison 2004/2005 mit Neu-Trainer Abeska (rechts).


2005: Bauantrag und neuer Vorstand

Nachdem Gerd Grösser vier Jahre für den Verein im Amt war, stellte sich die Vereinsführung neu auf. Für den Verein war es ein großes Glück, aus den eigenen Reihen einen fußballverrückten, rüstigen Rentner als Vorstand zu gewinnen. Jürgen Riedinger stellte nun seine ganze Tatkraft in den Dienst des Vereins. Die Herausforderungen der nächsten Jahre ließen die Vorstandsarbeit beinahe zu einem Fulltimejob werden. Mit Peter Ullrich wurde auch ein gewissenhafter Hauptkassier gefunden, der fortan nicht nur die Ausgaben des Vereins streng überwachte, sondern im Hinblick auf das Clubhausprojekt auch stets die Einnahmenseite fest im Blick hatte.


2006: "Der FVR bekommt ein neues Clubhaus, keinen Palast, aber ein ansehnliches, funktionales Gebäude"

Ende der 90er Jahre gab es schon einmal Pläne für ein neues Clubhaus. Das Clubhaus sollte zwei Millionen DM kosten und mit einer Glaskuppel für das Tageslicht im Wirtschaftsraum ausgerüstet werden. In den Reihen des FVR sprach man damals vom „Glaspalast“, der jedoch nicht zu finanzieren war. Die Pläne landeten somit in der Schublade. Bei der Jahreshauptversammlung im März stellten Projektleiter Peter Mahler und Bernd de Jonge die Clubhauspläne vor. Peter Mahler berichtete, dass den vorgestellten Plänen natürlich auch viele Überlegungen vorausgegangen waren, die u.a. aus finanziellen Gründen wieder verworfen wurden.

"Wir hatten auch die Idee, das neue Clubhaus wie in Ottersweier zwischen den Hartplatz und den Rasenplatz zu bauen. Wir wären dann frei in der Planung gewesen und hätten uns nicht nach dem alten Clubhaus richten müssen." Der Bauantrag für das neue Clubhaus wurde von Gerd Grösser gestellt, von der Stadt genehmigt und der Rote Punkt erteilt.

Auf der Jahreshauptversammlung im März 2006 löste Rudi Drützler Thomas Riedinger im Amt des 2. Vorsitzenden ab. Er übernahm eine Mammutaufgabe mit der Leitung des Bauausschusses und legte mit dem neuen Hauptkassier Peter Ullrich Ende des Jahres ein stabiles finanzielles Konzept für die Realisierung des neuen Clubhauses vor: Der Verein könne sich auf keinen Palast, aber ein ansehnliches, funktionales Gebäude freuen! Der Bauausschuss war fortan nonstop im Einsatz: Angebote einholen, Aufträge vergeben. Der Spendenausschuss sammelte unermüdlich sehr kreativ Spenden und holte Werbepartner mit ins Boot. Die eingeleitete Bausteinaktion war dabei ein großer Erfolg.


Jeder Spender erhielt eine von der Jugend gestaltete Ton-Tafel als symbolisches Zeichen des Dankes.

 

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Rasenplatzneubau

Im Mönchhofstadion

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